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10.09.2010 - 07:04

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  Schmieren, Schleifen und Kleben

Immer das Richtige zur Hand...

Vom Kettenfett bis zur Reparatur der Verkleidung

Ein paar grundlegende und nützliche Sachen für Schmier-, Schleif-, und Klebearbeiten sind hier zusammengetragen worden.

Bislang spiegelt das nur den Erfahrungswert eines einzelnen Katana-Schraubers wider, doch ich hoffe, daß hier so einige mitwirken werden.

 

 

Schmieren:

allgemeine Fette zum Schmieren

  • was man vorrätig haben sollte, ist ein ganz normales Fett in der Tube oder Dose sowie ein Ölspray
  • Polfett: Schützen Batteriepole vor Korrosion und Sulfatierung. Sollte immer drauf sein.
  • Bootsfett: Nehme ich für das Lenkkopflager und Schwingenlager her, da es wasserfest ist und somit verdammt lange hält
  • Hochtemperaturfett: Dieses Fett nimmt man zum Schmieren von Kardangelenken her.
  • Heißlagerfett: Das zähe Fett für den Anlasser und die LIMA (beim Auto, oder anderen Motorrädern mit externer LIMA). Man verwendet es z.B. bei Metall-Messinglager-Verbindungen.
  • Silikonspray/-paste: Besonders geeignet für Gabelsimmeringe (Paste), Vergasermembranen (Spray), Schaltgestänge (Paste) und halt überall da, wo Gummi im Spiel ist.
  • Kupferpaste: Gegen Quietschen bei Bremsbelägen, aber auch hervorragend, wenn man nicht will, daß sich Schrauben festfressen, wie z.B. bei Krümmerschrauben, Zündkerzen



Kettenfett

 

  • Kettenfett von Aral, gute Haftung und Witterungsbeständigkeit; weiß




Schleifen:

 

  • Dichtflächen: Nach dem Abziehen der Dichtflächen mit z.B. einer Rasierklinge, 400er (oder feiner) Naßschleifpapier mit Öl verwenden. Damit wird jede Dichtfläche 100% sauber und das Material nicht angegriffen.
  • Standrohre: 1000er Naßschleifpapier mit Öl, oder Poliermaschine. Bei tiefen Riefen oder Macken muß man natürlich dennoch wechseln.
  • Lackieren (Anschleifen): Müssen keine Fehler ausgebessert werden und ist der Klarlack noch vorhanden, so wird dieser nur mit einem 400er Nasschleifpapier (mit Wasser) angeschliffen, bis er matt ist und somit eine gut haftende Grundlage abgibt.
  • Lackieren (Ausbesserung): Mit einem 80er Trockenschleifpapier das Gespachtelte zu einer Fläche verschleifen, dann für die Feinarbeit ein 220er bis 400er Papier verwenden.




Kleben:

 

  • Expoxidharz: z.B. für Lichtmaschinenmagneten, Neutralschalter (Kabel einkleben), und überall dort, wo Haftung und Hitzebeständigkeit gefragt ist.
  • Acryl: Bestens geeignet um Verkleidungen zu reparieren. Vorher jedoch anrauhen, bzw. eine kleine Nut fräsen. Im Baumarkt z.B. als "UHU Acrylit" erhältlich.
  • Sekundenkleber: Wenn es einmal schnell gehen muß, Belastbarkeit und Temperatur keine Rolle spielt sowie das Material dies zuläßt, kann man ihn verwenden. NIEMALS auf Glas verwenden, da er nicht elastisch ist.
  • Lagerkleber: Zum fixieren von Lagern, aber auch gut geeignet, um z.B. bei der GSX 1100/750 S Katana die Gleitbuchsen (Tauchrohr) einzukleben. (Austausch Gleitbuchsen von der GPz 1100 UT Bj. 83)
  • Sicherungslack: Zum Sichern von Schrauben, wie z.B. im Motor, oder auch Schrauben der Ölwanne. Mittelfest ist für die meisten eine goldrichtige Wahl, da universell einsetzbar.

 
       

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